Sentapark-Kinder und Grundschüler der Schillerschule experimentieren gemeinsam

Dem Magnetismus spielerisch auf der Spur








Die jungen Forscher waren konzentriert bei der Sache.
Foto: Meixner

NECKARAU. Seit zwei Jahren gibt es Forscherstationen an der Schillerschule und in der Kindertagesstätte Sentapark, die vom Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gestiftet wurden, um Grundschul- und Kindergartenkinder fürs Experimentieren zu begeistern.

Im Rahmen eines Zusatzprojekts des Stifters, das Kindergartenkindern den Übergang in die Grundschule erleichtern und Grundschulkinder von der frühen naturwissenschaftlichen Bildung profitieren lassen soll, gibt es seither eine Kooperation zwischen Sentapark und Schillerschule, die zunehmend mit Leben gefüllt wird.

Denn zwei- bis dreimal im Schuljahr treffen sich Schiller-Grundschüler der 3. Klassen mit Vorschulkindern des Sentaparks, um gemeinsam zu experimentieren. So waren unlängst in der Schillerschule 10 Sentapark-Kinder mit ihren Erziehern Reiner Schmitt und Jaime Dominguez Perez zu Gast. Sie saßen zusammen mit den Drittklässlern im Experimentierraum an sechs Arbeitstischen verteilt und lauschten der Geschichte, die ihnen die drei eigens geschulten Lehrerinnen Ursula Steffan, Lena Guldner und Gülcan Yildirim vortrugen, in der es um einen Ritter ging, der – von magischen Diamanten in einer Kiste angezogen – darin verschwand. Gefragt nach einer Erklärung, kamen die Kinder schnell auf das Phänomen des Magnetismus, das dann auch Thema der rund einstündigen Experimentierstunde war, die, von den drei Lehrkräften gut vorbereitet, das Phänomen kindgerecht und praxisorientiert vermittelte.

So zogen die Kinder hochkonzentriert mit einem Magneten u. a. mehrere Metallkugeln an, die hintereinander hingen, ohne herunterzufallen, ließen Metallstaub über eine Glasschale fegen und Büroklammern in einem Glas mit Wasser wandern. Alle fünf Minuten wurden die Tische gewechselt, so dass jedes Team alle Experimente einmal kennenlernen und selbst durchführen konnte.

Die nächste gemeinsame Forscherwerkstatt fand zwei Wochen später im Kinderhaus Sentapark statt. cm

Quelle: Neckarau Almenhof Nachrichten vom 29.11.2013