Umgestaltung des Pausenhofes nimmt Formen an

Eine Mikadoanlage für die Schillerschule









Rektor Stefan Bolay, Isolde Fischer-Hillebrand und Stefan Mertens vom Elternbeirat zeigen den trostlosen Beton im Pausenhof. Foto: Popp

NECKARAU.Die Schulgemeinschaft der Schillerschule hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem Projekt „Mikadoanlage“ den bisher eintönigen Pausenhof der Schule in einem Teilbereich neu zu gestalten. Die Umgestaltung der gesamten Pausenhofflächen wurde bereits von Fachleuten erarbeitet. Rektor Stefan Bolay erwartet dadurch eine Aufwerung des Geländes, damit zusätzliche Anreize für Schüler aller Altersklassen entstehen, in der Freizeit aktiv zu sein. Das soziale Klima wird durch ansprechende Räume verbessert. „Ein leerer Raum fördert sinnvolle Begegnung nämlich nicht“, gibt Stefan Bolay zu bedenken. Die Elternbeiratsvorsitzende Isolde Fischer-Hillebrand wünscht sich, das die Kinder sich wohlfühlen. Der Pausenhof soll den Bedürfnissen der Schüler angepasst sein. Natürlich ist solch eine Anlage nicht gerade preiswert. Ein Drittel der benötigen Mittel kommt aus dem Schuletat, vom Förderverein und aus der Arbeitsleistung der Schülerinnen und Schüler. Die Schulgemeinschaft betätigt sich rege weiter. Am 31. Mai wird das Schulfest gefeiert; dort können Unterstützer eine Patenschaft übernehmen. „Adoptiere einen Meter Stamm“, lautet dann das Motto der Schillerschule. „Eine sinnvolle Investition“, findet auch Stefan Mertens vom Elternbeirat. „Immerhin sieht man auch von der Straße aus, dass aus dem betonlastigen Gelände ein lebendiger Raum wird.“ Nicht nur Schülerinnen und Schüler der Schillerschule können von diesem Projekt profitieren. Das Gelände ist nämlich für alle interessierten Kinder geöffnet, jeweils bis etwa 17 Uhr. Sponsoren sind herzlich willkommen, aber auch dringend gesucht. pp