Zusammenarbeit mit der Mannheimer Abendakademie

Schillerschule wurde zum „Talentcampus“












Die Sprayer-Gruppe gestaltete eine Wand im Schulhof der Schillerschule.

NECKARAU.Volkshochschulen führen seit längerem unter dem Motto des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Kultur macht stark“ mit Bündnispartnern einen Talentcampus durch, der eine Woche lang als Ferienbildungsprogramm besonders Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus erreichen soll.

Die Mannheimer Abendakademie bot zum ersten Mal in Mannheim ein solches Programm an, für das sich die Schiller-Werkrealschule beworben hatte. 30 Schüler im Alter zwischen 10 und 18 Jahren hatten sich angemeldet, um in der ersten Osterferienwoche an vier Tagen sieben verschiedene Kursangebote wahrzunehmen, die unter Leitung der Abendakademie-Dozenten Stephan Gilles, Dagmar Horton und Susanne Rechner Themen wie Umgang mit dem Computer, Mathematik, Landeskunde und Vorbereitungen auf die Abschlussprüfung in der Schule behandelten. Das gemeinsame Mittagessen wurde jeden Tag von Teilnehmern eines Kochkurses gekocht. Am Nachmittag standen Sport und Kunst auf dem Programm: In der Turnhalle gab es verschiedene Ballspiele, einen Kurs für Hiphop und Breakdance sowie Judo-Training mit dem Trainer des „1. Mannheimer Judoclubs“, Markus Upmann und den Co-Trainern Dennis und Louis.

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Kunst des Sprayens und gestaltete eine Wand im Schulhof mit dem künstlerischen Schriftzug „Schillerschule“. Nach dem kulturellen Teil am Vormittag waren die Nachmittagskurse gut besucht. Die Judo-Gruppe machte in den vier Tagen große Fortschritte; Trainer Upmann hat sogar einige Talente entdeckt, die er einlud, beim Judoclub zu trainieren. Rektor Stefan Bolay, der sich an jedem der vier Tage einen Überblick über die Leistungen seiner Schüler verschaffte, zeigte sich stolz auf die farbenfrohe Wandgestaltung der Sprayergruppe, die am letzten Kurs-Tag noch mit Feinarbeiten ihr Kunstwerk vervollkommnete: „Eine kreative Gestaltung und eine Bereicherung für den Schulhof.“ cm