Schillerschule eröffnete Forscherwerkstatt

Junge Forscherinnen und Forscher entdecken die Welt

 

 

 

 

 

 

 







Eröffnung der Forscherwerkstatt durch die Forscher-AG der Schillerschule Mannheim.
Foto: Guldner

NECKARAU. Der Startschuss fiel schon vor zwei Jahren; im März konnte die Forscherwerkstatt im Keller der Schillerschule eingeweiht werden. Gestiftet wurde die Experimentier-Einrichtung vom Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, das es sich seit mehreren Jahren zur Aufgabe macht, bei Grundschul- und Kindergartenkindern den Forscherdrang zu wecken und sie fürs Experimentieren zu begeistern.
Ein weitergehendes Projekt der Tschira-Stiftung fördert die Kooperation zwischen Kindergärten und Grundschulen, um Kindergarten kindern den Übergang in die Grundschule zu erleichtern und Grundschulkinder von der frühen naturwissenschaftlichen Bildung profitieren zu lassen.

In diesem Rahmen praktiziert die Schillerschule eine Kooperation mit dem Kinderhaus Sentapark, die von den Lehrerinnen Ursula Steffan, Lena Guldner und Gülcan Yildrim betreut wird. Zuvor hatten diese an einer kostenlosen, speziell auf das Projekt zugeschnittenen Fortbildung teilgenommen und die Forscherwerkstatt der Schule mit Hilfe zahlreicher Sponsoren u. a. mit Experimentierkästen und einem großen Schrank für Materialien und Zubehör ausgestattet. „Die Einrichtung soll weiter ausgebaut werden“, erklärte Lehrerin Ursula Steffan bei der Begrüßung der zahlreichen Einweihungsgäste.

Diese wurden dann mit dem „Warum-Lied“ der 10 mit weißen Experimentierkitteln bekleideten Forscherinnen und Forscher aus den 3. Klassen auf die angekündigten Experimente eingestimmt und konnten miterleben, wie unterschiedlich sich rotes Krepppapier verhält, wenn man es in Glaszylinder mit kaltem und warmem Wasser taucht: nicht das kalte, sondern nur das warme Wasser reagierte und verfärbte sich rosa. Auch Schillerschul-Rektor Stefan Bolay und einer der zahlreichen Sponsoren, Dietmar Schlosser von der Neckarauer Park-Apotheke, verfolgten gebannt die eindrucksvolle, mit Beifall bedachte Vorführung. Anschließend stürmten kleine Forscher mit Mamas und Papas die Arbeitstische mit Material zu verschiedenen Physik-Themen, um u. a. Fragen wie dem Phänomen des Magnetismus nachzugehen oder dem eines Tischtennisballs, der im Luftstrom eines Föhns tanzt, ohne herunterzufallen. Stärkung für alle gab es bei Getränken und Snacks am liebevoll präsentierten Forscher-Buffet. cm

Quelle: Neckarau Almenhof Nachrichten vom 19.04.2013